Weiterbildung / Agenda

Fachkurse aphasie suisse

aphasie suisse setzt sich dafür ein, die therapeutische Versorgung der Betroffenen qualitativ und quantitativ sicher zu stellen. Aus diesem Grunde organisiert die Fortbildungskommission regelmässig, aktuelle, praxisnahe Fortbildungen zu Diagnostik und Therapie. Therapeutinnen und Therapeuten profitieren vom vielseitigen Kursangebot.

 

Kursprogramm aphasie suisse

Kursprogramm 2017 (pdf)

Kursbedingungen (pdf)

Samstag, 4. Februar 2017

Mobile Devices (Schwerpunkt iPad) in der Aphasietherapie – Chancen und Möglichkeiten

Ein grosser Teil der Kommunikation läuft heutzutage über Smartphone, Tablet und/ oder Laptop. 70% aller Menschen in der Schweiz zwischen 55 und 69 Jahren besitzen ein Smartphone. In den jüngeren Altersklassen sind die Zahlen noch höher. Die Logopädie befasst sich mit der Kommunikation und es ist darum eine Notwendigkeit aktuelle Kommunikationskanäle zu kennen, zu nutzen und in der Aphasietherapie sinnvoll mit einzubeziehen. »

Perny Sandra, Renggli Julia und Wyss Corina, Logopädie Universitäre Akut-Neurorehabilitation Inselspital

Freitag, 26. Mai 2017 bis Samstag, 27. Mai 2017

Diagnostik und Therapie erworbener Dyslexien und Dysgraphien

Neurologisch bedingte Beeinträchtigungen des Lesens und des Schreibens treten zwar meist in Kombination mit Aphasien auf, müssen jedoch als eigenständige Störungen verstanden, diagnostiziert und therapiert werden. »

Dr. Anja Wunderlich, Klinische Linguistin

Freitag, 22. September 2017 bis Samstag, 23. September 2017

Behandlung von Fazialis- und Hypoglossusparesen nach dem PNF-Prinzip

Lähmungen der orofazialen Muskulatur sind eine häufige Symptomatik bei neurologischen Erkrankungen. Sie haben neben mimisch-ästhetischen Folgen zugleich vielgestaltige Auswirkungen auf die Artikulation und die Ernährung der betroffenen Patienten. »

Rolf Rosenberger, Logopäde

Freitag, 10. November 2017 bis Samstag, 11. November 2017

Dysarthrie: Neurophysiologische, auditive und instrumentelle Diagnostik und Therapie

Warum gilt die Dysarthrietherapie häufig als schwierig und wenig erfolgversprechend? Gibt es keine hinlänglich fundierten Konzepte und Therapiemethoden? Ziel des Seminars ist die Vorstellung eines kombinierten Diagnostik- und Therapieansatzes, der auditive, neurophysiologische und instrumentelle Beurteilungsebenen gleichermaßen berücksichtigt. »

Christian Ledl Neurophonetiker, Ltg. Abteilung Sprach-, Sprech- und Schlucktherapie

Freitag, 1. Dezember 2017 bis Samstag, 2. Dezember 2017

Demenz in der Sprachtherapie: Demenzformen, Differentialdiagnostik, evidenzbasierte Therapie

DSV-V (APA, 2013) definiert eine Demenz als erworbene neurokognitive Beeinträchtigung mit möglichen Defiziten in komplexer Aufmerksamkeit, exekutiven Funktionen, Lernen und Gedächtnis, Sprache, perzeptuell-motorischen Fähigkeiten, sozialen Kognitionen, sowie ggf. mit Verhaltensstörung und Einbußen in der Selbstständigkeit im Alltag. Im Vergleich dazu wird bei Aphasien von einem isolierten Defizit der Sprachverarbeitung in Rezeption und/oder Produktion gesprochen (z.B. Böhme, 1997; Pschyrembel, 2010). »

Dr. Tabea Kühn